Fische

Zitat:
„Ein Fisch so groß, dass er ein Schiff verschlingen kann, ist auf dem Land nicht einmal den Ameisen gewachsen.“
(unbekannter Verfasser)

Egal in welcher Stadt, Land oder auch Bundesland man ist, Fische leben in fast allen Gewässern.
Unsere Flossenfreunde werden mit 3-4 Jahren geschlechtsreif. Ab diesem Alter legen die Weibchen Eier und die Männchen ihre Milch ab. Ganz einfach sind auch die Bezeichnungen für männliche und weibliche Fische. Da die Weibchen Rogen ablegen heißen sie Rogener und die Männchen heißen Milchner. Von allen Fischen gibt es mehr Eierlegende als Lebendgebärende. Bei den Eierlegenden Fischen gibt es natürlich verschiedene Laichvorgänge, die je nach Art variieren. Zwar legen auch die Lebendgebärenden Fische Eier ab, aber die werden kurz nach oder vor der Geburt durchbrochen, also findet bei diesen Arten eine innere Befruchtung statt.
Es ist nicht unbekannt, dass Fische durch Kiemen atmen und an Land nur sehr wenige Fische, kurze Zeit, überleben können. Fische brauchen, genauso wie wir Menschen Sauerstoff, aber sie nehmen ihn nicht aus der Luft, sondern aus dem Wasser, denn Wasser bildet sich ja bekanntlich aus Wasserstoff und Sauerstoff. Wem gefallen sie nicht? Die wunderschönen, bunt glänzenden Schuppen!
Aber diese Schuppen sind nicht nur dafür da um gut auszusehen, sonder auch um die Fische zu tarnen und zu schützen. Auch sind sie bei der Atmung behilflich und gleichzeitig auch ein Sinnesorgan. Oft werden Schuppen mit Dachziegeln verglichen. Manche Schuppen sind rund, kammartig oder ganz verschieden und unregelmäßig. Auch Schuppen können ausfallen, das ist aber nicht so schlimm, denn sie wachsen, wie bei uns Menschen die Haare, wieder nach und so hat ein Fisch immer ein schönes Schuppenkleid. Na klar haben nicht alle Fische Schuppen, es gibt auch welche ohne wie z.B. die Welse. Sie haben dafür aber eine dickere Schleimhaut.

Heute wird intensive Fischzucht betrieben, vor allem um den Bestand in den Meeren nicht noch mehr zu strapazieren. Die Meere sind regelrecht „überfischt“. Aber nicht nur diese ist für den Fischrückgang verantwortlich, sondern natürlich auch die illegale Absonderung von Öl, Netzen, Chemikalien, Fischabfälle und radioaktiven Mülls. Diese Art der Entsorgung ist zwar auf der ganzen Welt verachtet, wird aber leider doch immer wieder betrieben. Da die Fische das Gift, was wir ins Wasser kippen, aufnehmen, kommt es auf Umwegen auch wieder zu uns zurück, denn wir essen den “vergifteten“ Fisch.
Fische sind ein großes Ziel für unsere Forscher, denn auch heutzutage kann man noch Fische antreffen, die vor 400 – 300 Millionen Jahren gelebt haben. Bis heute sind etwa über 25000 verschiedene Arten von Fischen entdeckt wurden wie zum Beispiel der Quantenflosser oder auch der Hai, die schon vor hunderten von Jahren bei uns in den Gewässern gelebt haben. Wie viele Fische in unseren großen Meeren leben kann keiner genau sagen, da man in den tiefen der Meere noch nicht alles erkundigt hat. So werden jedes Jahr immer wieder neue Arten entdeckt und gefunden, es wird also nie Langweilig sich über Fische zu erkundige.

Montenegrinisches Sprichwort:
“Ein Fisch muss dreimal schwimmen, zuerst im Wasser, dann im Olivenöl und zuletzt im Wein.“