katzen
Katzen sind Säugetiere und stammen ursprünglich von den nordafrikanischen Wild- oder Farbkatze ab und werden seit über 9000 Jahren von den Menschen als Haustiere gehalten. Katzen zählen, wie sollte es auch anders sein, zu den beliebtesten Haustieren. Sie sind Kulturfolger, was bedeutet dass sie dem Menschen in seine Kulturlandschaft (Äcker, Wiesen, Verkehrswege etc.) folgen. Obwohl das Aussehen Rassenbedingt ist haben alle Katzen einige Dinge gemeinsam: 4 Beine, 2 Ohren, 2 Augen, einen Schwanz und eine Nase. Die Statur oder das Fell variieren allerdings.
Am wichtigsten für Katzen ist der Schwanz, der sie bei Gleichgewicht halten unterstützt. Würde eine Katze ihren Schwanz verlieren, würde sie im Kreis laufen. Besonders gut kann man das bei Geparden beobachten vor allem wenn er auf der Jagd nach Beute ist. Auch die Augen sind sehr wichtig für jede einzelne Katze. Jeder kennt diese grünen Augen die einen im Dunkeln anleuchten. Dieses ist wichtig damit die Katzen, die ja immer noch Raubkatzen sind, auch im Dunkeln ihre Beute finden und jagen können. Die Augen sind nur nach vorne gerichtet also muss die Katze immer ihren Kopf bewegen um nach links oder rechts zu schauen. Dieses kann man bei einer sehr aufgeregten Katze gut beobachten. Um die Stimmung einer Katze feststellen zu können, schaut man ihr tief in die Augen. Sind die Pupillen weit geöffnet ist das ein Zeichen für eine Abwehrhaltung. Sind die Pupillen sehr verkleinert so sind Katzen aggressiv. Man sollte also jede Katze immer gut beobachten.
Die Tasthaare befinden sich nicht nur an der Schnauze sondern auch an den Ohren, den Augen und an den Vorderläufen. Für die Katze sind ihre Tasthaare ihre „zweiten“ Augen, durch die Vibrationen die diese im Wind erzeugen wird ein dreidimensionales Bild erzeugt. Katzen hören bis zu dreimal mehr als Menschen und zwar bis zu 65.000 Hz.
Die Ohren sind besonders wichtig für das jagen der Beute, denn beide Ohren lassen sich unabhängig von einander bewegen und so können Katzen ihre Beute weiträumig wahrnehmen.
Katzen kauen ihre Beute oder Essen nicht, so muss also der Geschmackssinn der ja bekanntlich bei jedem Tier beziehungsweise auch bei uns Menschen, auf der Zunge liegt sehr gut entwickelt sein. Dieser ist bei Katzen sehr schnell und Präzise sie können so schon mit der Zunge schlechtes und verdorbenes Fleisch herausfiltern. Dafür können Katzen „Süß“ nicht schmecken.
Aber auch der Geruchssinn ist bei Katzen sehr wenig ausgebreitet. Er ist nicht mal so stark wie bei uns Menschen. Katzen haben eine Tragezeit von ca. 2 bis 4 Monaten. Die Tragezeit variiert von Katzenrasse zu Katzenrasse anders. Im Allgemeinen unterscheidet man Großkatzen haben eine längere Tragezeit und Kleinkatzen eine kürzere. Katzen werden im groben und Ganzen von 12 bis 15 Jahren alt. Freilebende Katzen auch Hauskatzen die oft in der freien Natur sind, können bei sehr guter Pflege bis zu 20 Jahren alt werden.