Reptilien
Sie sind die ältesten Lebewesen dieser Erde und sehen wirklich teilweise aus wie kleine Dinosaurier. Alle Reptilien haben drei Merkmale gemeinsam nämlich: schuppige Haut, einen Schwanz und vier Beine.
Auch durchleben sie kein Larvenstadium, legen ihre Eier nur am Land ab oder gebären ihre Jungtiere gleich lebend. Da sie keine Fische sind haben sie auch keine Kiemen und so bleibt ihnen nur die Lungenatmung.
Die Schildkröte
Schildkröten sind sehr typische Reptilien und haben sich auf beeindruckende Weise, über 300 Millionen Jahre, an verschiedenste klimatische und ökologische Bedingungen angepasst. Leider sind ca. 75% der Schildkröten akut vom Aussterben bedroht und sie haben nur als Babys natürliche Feinde wie z.B. verschiedene große Vögel. Doch ausgewachsene Tiere sind vom Menschen bedroht. Sie legen nur Eier und sind wechselwarme Tiere. Als Symbol für Unsterblichkeit werden Schildkröten z.B. im Buddhismus angesehen. Dadurch ist es ein verbot für Buddhisten eine Schildkröte zu töten. Sogar verschiedene Indianerstämme und der Hinduismus glauben, dass die Erde sich auf dem Rücken einer Schildkröte befindet oder dass diese geheimnisvolle Kräfte besitzen.
Die Vogelspinne
Das Heim für so ein Tier ist erst perfekt, wenn 60-70% Luftfeuchtigkeit und eine Temperatur von 27°C herrscht. Als Wärmequelle eignet sich am besten eine Halogenlampe und auch den Untergrund sollte man regelmäßig feucht halten. Da diese spinnen so groß sind haben viele Menschen eine Phobie. Diese Leute nähern sich einer spinne nicht mal auf hundert Metern. Wahrscheinlich ängstigen uns am meisten die Haare und die Größe dieser Tiere. Auch sind die 8 oder 10 Augen nicht unerheblich für uns. Vor ungefähr 350 Millionen Jahren traten diese Spinnen auf und sie leben hauptsächlich in tropischen und subtropischen Gegenden. Vogelspinnen fressen eigentlich alles was sie überwältigen können. Z.B. Insekten wie Grillen, Schaben und Heuschrecken. Doch große Spinnen fressen auch kleine Nagetiere und kleine Echsen. Trotz ihres Namens fressen sie nur sehr selten ausgewachsene Vögel, denn es ist einfacher kranke oder nestjunge Tiere zu erlegen.
Der Leguan
Leguane sind nicht für jedermann geeignete Haustiere, denn sie benötigen viel Fachkenntnis und Pflege. Leguane findet man in Amerika und in anderen tropischen Gegenden wie z.B. Madagaskar. Auch in Wüstengegenden sind sie zu Hause. 700 Arten weilen bisher unter uns, z.B. blaue Felsenleguane, Stachelleguane und Halsbandleguane. Normalerweise werden Leguane zwischen 10 und 30 Meter groß, aber es gibt einen Leguan, der sogar 2 Meter lang werden kann und auch noch sehr beliebt bei privat Personen ist … der Grüne Leguan. Die stärkste Waffe eines Leguans gegen Feinde ist ihr Schwanz. Dieser ist ja bekanntlich sehr kräftig und es schmerzt wirklich sehr, wenn so ein Tier mit seinem Schwanz mal richtig ausholt. Diese Kriechtiere legen sogar eine Winterruhe, von wenigen Wochen bis mehreren Monaten, ein. Vegetarisch sind nicht alle Arten, denn ist gibt auch welche, die sich von Insekten ernähren. Für diese Futtersuche sind die Augen sehr gut entwickelt, obwohl sie überwiegend tagaktiv sind. Die Augen sind sogar das best entwickeltes Organ der Leguane. Es gibt richtig hübsche Leguane. Diese haben meist auffällige Körperanhänge wie z.B. Kopfhelme, Kehlenhänge oder Rückenkämme.